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Tierschutz meine Haltung

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Ein Kamerateam begleitete die Familie von Schweinemäster Jörn Ehlers auf ihrem Hof. Der Mensch und Landwirt Ehlers lebt in seiner Verantwortung für das Tier, den Betrieb und die Familie.



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Wie halten die Bauern ihre Kühe, Schweine oder Hühner? Dies interessiert fast jeden. Den Tieren soll es im Stall gut gehen. Deshalb schockieren Filme im Fernsehen, die Verstöße gegen den Tierschutz oder Vernachlässigung der Nutztiere darstellen. Inwieweit solche Filme nicht zu akzeptierende Einzelfälle sind, ob sie realistisch den Alltag im Stall wiederspiegeln, spielt in der Bewertung öffentlich erst einmal keine Rolle.

Auch ökonomische Bedingungen und die Verbesserungen durch technische Entwicklungen bei Stallneubauten, werden kaum wahrgenommen. Im Gegenteil, Fleisch und Wurst müssen für die meisten Verbraucher billig sein – dies kommuniziert die Werbung des Lebensmittelhandels ständig. Dabei stehen bei Meinungsumfragen Tierschutz und Tierwohl ganz oben auf der Interessenliste der Verbraucher. Die Verhältnisse in den Ställen, wie die Nutztiere vor 20, 30 Jahren in den meist engen, dunklen und nassen Ställen gehalten wurden, sind meist nur den Landwirten noch präsent.

Die Tierhalter sind offen für den Dialog mit den Verbrauchern, vor Ort, in den Ställen. Sie haben nichts zu verbergen. Und wenn es etwas schwieriger und aufwändiger ist, die Ställe von Schweinen oder Geflügel zu betreten, dann hat dies mit vorbeugender Hygiene zu tun und nichts mit Abschottung. Wer keinen Stall besuchen kann oder will, der kann diese multimediale Online-Reportage nutzen, um moderne Haltungsbedingungen kennenzulernen und die Verantwortung, die die Bauernfamilien für ihre Tiere tagtäglich wahrnehmen. Schweine- und Rinderhalter bieten einen Blick hinter die Kulissen – in ihre Höfe, Ställe und ihren Alltag.

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In der Diskussion um die Tierhaltung wird immer wieder die Größe des Stalls thematisiert. Je größer, umso schlechter die Bedingungen für die Tiere – ein Vorurteil. Große Betriebe, die Arbeitsabläufe mit Hilfe von Technik rationalisieren, widersprechen erst einmal der Vorstellung vom früheren kleinen bäuerlichen Betrieb. Aber hat sich die Welt von jedem Einzelnen nicht auch völlig verändert? Im privaten wie im beruflichen mit Smartphone, Internet, Technisierung und Konsumgewohnheiten?

Automatisierung bedeutet für den Landwirt nicht die Entfremdung von seinen Tieren. Eher im Gegenteil; je mehr Arbeit von computergesteuerten Maschinen wie automatische Fütterung oder Melkrobotern erledigt wird, desto mehr Zeit bleibt für die persönliche Kontrolle von Gesundheit und Wohlbefinden der Tiere. Nutztierhaltung wird zu einer Aufgabe mit Verantwortung. Die Zeiten sind vorbei, in denen die Stallarbeit eine die Gesundheit des Bauern oder der Bäuerin belastende Arbeit war.  



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Auf den Punkt gebracht: Faktenchecks des DBV zur Tierhaltung und Landwirtschaft finden Sie auf dieser Seite.

Beispiel Faktencheck Milchviehhaltung:


· Die Anbindehaltung in  kleinen Ställen geht kontinuierlich zurück. Fast drei Viertel der Milchkühe in Deutschland leben heute in modernen, luftigen Boxenlaufställen. Darin können sich die Tiere frei bewegen und ihr natürliches Herdenverhalten ausleben.

· 42 Prozent der Milchkühe in Deutschland haben Weidegang. Die durchschnittliche Dauer beträgt saisonentsprechend etwa ein halbes Jahr.
· Das bundesweit einheitliche Qualitätsmanagementsystem der Milcherzeuger „QM-Milch“ legt Standards nicht nur für die Milchqualität fest, sondern auch für Tierwohl und Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung. Mehr über QM-Milch erfahren Sie unterwww.qm-milch.de

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Automatisierung macht auch vor dem Kuhstall nicht Halt. Warum der Allgäuer Bauer Andreas Magg denkt, dass seine Tiere davon großen Nutzen haben .

Der ganze Artikel zum Downloaden

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Moderne Landwirte sind nicht nur Tierhalter aus Leidenschaft, sondern müssen auch Unternehmer mit Blick auf die ökonomische Seite des Betriebs sein. Schließlich wird mit der Tierhaltung das Einkommen für die Bauernfamilie, die Ausbildung der Kinder, die Alterssicherung und anstehende Investitionen erwirtschaftet.

Da nur gesunde Tiere ihre Leistung bringen, hat die Verbesserung des Tierwohls doppelten Sinn. Faktoren wie geringe Krankheitsanfälligkeit und höhere Lebenserwartung sind gut fürs Tier – und rentabel für den Landwirt.



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Deutschlands Milchbauern produzieren jährlich etwa 30 Millionen Tonnen Milch. Einer von ihnen ist Landwirt Heinz Korte aus Niedersachsen. Bei einem Hofrundgang erklärt Korte anschaulich seinen modernen Milchviehbetrieb.

Zum Video-Interview mit Milchbauer Heinz Korte

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Die Märkte für Lebensmittel sind längst weltoffen. Die Globalisierung und der weltweite Wettbewerb verlangen vom Landwirt große unternehmerische Leistungen und ständige Weiterentwicklung seiner Produktionsmethoden. Somit verändert sich auch die Tierhaltung auf deutschen Bauernhöfen. Jährlich investieren die deutschen Bauern 12 Milliarden Euro in ihre Höfe, einen Großteil in ihre Ställe, sei es in Neubauten oder in hochmoderne Stalltechnik.

Nutznießer dieser Investitionen sind zuvorderst die Tiere, da die Bedingungen ihrer Haltung verbessert werden. Auch die im Stall arbeitenden Menschen sind Nutznießer modernster Technik. Für den Tier- und Arbeitsschutz lohnt sich die Investition in einen neuen Stall genauso wie für die Konkurrenzfähigkeit des Bauernhofes.



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Andreas und Michael Kühling halten Schweine in Zemmin bei Demmin. Wie sie ihren Betrieb managen, zeigt der Film.

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Damit unsere Nutztiere tiergerecht leben können, sind die Haltungsbedingungen in der Tierschutzverordnung festgelegt. Darin werden die Verhältnisse im Stall vom Platzbedarf über Spielzeuge für Schweine und Massagebürsten für Rinder bis hin zur Fütterung und Medikamenteneinsatz geregelt.

Beispielsweise ist es seit dem 1. Juli 2014 Pflicht, jede Antibiotikagabe systematisch zu erfassen. Dieses Monitoring soll helfen, den Antibiotikaeinsatz kontinuierlich auf das notwendige Mindestmaß zu reduzieren.

Zu den Details der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung



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Wie lässt sich das Vertrauen in die Nutztierhaltung stärken? Der Deutsche Bauernverband führte dafür die Aktion „Tierschutz meine Haltung“ durch.

Landwirte zeigen im Rahmen der Kampagne auf Großplakaten „ihr Gesicht“ und bekennen sich mit Slogans wie „Tiergerechte Tierhaltung ist uns eine Verpflichtung“ zu ihrer Verantwortung für das Wohlergehen ihrer Nutztiere.

In 200 Bahnhöfen in ganz Deutschland waren die Motive unter anderem zu sehen und brachten damit die Tierhaltung in der Landwirtschaft wieder stärker ins Bewusstsein vieler Menschen.

Mehr zur Arbeit der Landwirte unter www.die-deutschen-bauern.de

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Um die Haltungsbedingungen der Nutztiere zu verbessern – sogar über die gesetzlichen Regelungen hinaus – wurde die „Initiative Tierwohl“ gegründet.

Motiviert durch finanzielle Anreize werden die Schweinehalter freiwillig für bessere Haltungsbedingungen ihrer Tiere sorgen. Dabei wird beispielsweise für mehr Platz je Tier gesorgt, eine automatische Luftkühlung installiert oder Wühl- und Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.

Die Initiative wird durch einen Fonds des Lebensmitteleinzelhandels getragen. Beteiligt sind daran beispielsweise REWE, Edeka, Metro, Lidl und Aldi. Das bedeutet, der Verbraucher bezahlt an der Ladentheke einen kleinen Aufpreis.

Bereits Mitte 2015 soll das erste Schweinefleisch der „Initiative Tierwohl“ im Handel erhältlich sein.



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Die Tierhaltung hat sich zum Wohl der Tiere verändert und weiterentwickelt. Die Ställe sind heute voll klimatisiert, mit modernen Fütterungs- und Tränkeautomaten versehen und von hygienisch höchstem Standard.

Aus hygienischen und arbeitstechnischen Gründen gehört heute der Teil- oder Vollspaltenboden zur Regel in einem Schweinestall (92 Prozent). Die Hinterlassenschaften der Tiere werden nach unten durchgetreten und automatisch entsorgt. So bleiben die Ställe sauber und die Tiere gesund. Nur in 6 Prozent der Schweineställe wird Stroh eingestreut, nur in 1 Prozent werden die Schweine im Freiland gehalten.



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Landwirt Robert Hagemann, 38, verheiratet, drei Söhne, muss sich schon am späten Vormittag vollständig umziehen und jeder, der mit ihm in seinen Schweinestall will, muss es ihm gleichtun.

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Landwirte arbeiten mit Leidenschaft für ihren Beruf und sind sich der Verantwortung für ihre Nutztiere bewusst. Eine Verantwortung, die sie sehr gewissenhaft ausüben, wie unser Video über einen niedersächsischen Schweinehalter dokumentiert. Die tägliche persönliche Kontrolle des Wohlergehens der Tiere gehört ebenso dazu wie die enge Zusammenarbeit mit dem Tierarzt.

Jedes Tier hat seine Eigenheiten. So kann es vorkommen, dass Schweinegruppen neu sortiert werden müssen, um Unruhe zu vermeiden. Auch das vorgeschriebene Kürzen der Ringelschwänze hat eine Schutzfunktion. Andernfalls wächst die Gefahr, dass sich die Tiere die Schwänze gegenseitig abbeißen und dadurch schwer verletzen.



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Sie interessieren sich dafür, Einblicke in die moderne Tierhaltung zu bekommen? Sie planen den Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebs mit Ihrer Familie, eine Exkursion mit Ihrer Schulklasse oder einen Betriebsausflug mit den Kollegen?

Im Rahmen des Projekts „EinSichten in die Tierhaltung“ öffnen Schweine-, Rinder- und Geflügelhalter aus ganz Deutschland ihre Stalltüren, um die Erzeugung tierischer Lebensmittel transparenter zu machen. Kleine wie große Besucher können durch Stallfenster, Webcams oder Führungen die Tierhaltung von heute live und praxisnah erleben.

Informationen finden Sie unter www.einsichten-tierhaltung.de




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Viele Verbraucher wünschen sich mehr Transparenz in der Tierhaltung. DBV-Vizepräsident und Schweinehalter Werner Schwarz ermöglicht mit seiner Webcam im Sauenstall 24-Stunden-Einblicke. Internetnutzer können sich live ein realistisches Bild vom Leben der Sauen und Ferkel im Abferkelstall verschaffen.

Ferkel und Muttersau befinden sich für die Dauer der Säugezeit in einem Ferkelschutzkorb, der die Ferkel vor dem Erdrücken schützt. Den Rest des Jahres leben die Sauen in Gruppenhaltung in Großboxen.

Die Schweine-Webcam finden Sie hier.

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Weitere Reportagen zur Tierhaltung sowie spannende Artikel zum Thema Fleisch und ausgefallene Rezepte finden Sie in den Meat Magazinen des DBV.

Zum Download Meat Magazin 1 

Zum Download Meat Magazin 2



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Übersicht

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Kapitel 1 Einleitung

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Kapitel 3 Von Laufställen und Melkrobotern

Von Laufställen und Melkrobotern

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Kapitel 4 Wie leben deutsche Nutztiere?

Wie leben deutsche Nutztiere?

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Kapitel 5 Warum Schweine Gourmets sind

Warum Schweine Gourmets sind

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Kapitel 6 Tierhaltung live erleben

Tierhaltung live erleben

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Kapitel 7 Abschlussseite

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Kapitel 8 Videos

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